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Präventionsprojekt "Gemeinsam stark für Kinder"

Durch die Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund und der Fachstelle gegen sexuellen Missbrauch, Gewalt und Vernachlässigung des Caritas Verbandes konnten wir als Kita-Team in den Jahren 2012 bis 2014, gemeinsam mit Eltern und Kindern an einem 3-jährigen Präventionsprojekt „Gemeinsam stark für Kinder" teilnehmen.
Aus diesem Projekt entstand unser gemeinsames Ziel Kinder stark zu machen und achtsam mit Gefühlen und Körper umzugehen. Dies ist Bestandteil und ein bedeutsamer Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit.

Gemeinsam mit den Eltern der Kinder möchten wir den Kindern vermitteln ihre Gefühle und ihren Körper anzunehmen und ein gesundes Körperbewußtsein zu entwickeln.

  • Dein Körper gehört dir!
  • Deine Gefühle sind wichtig!
  • Es gibt schöne, unangenehme und komische Berührungen. Du entscheidest, welche du magst und welche nicht.
  • Du darfst NEIN sagen – auch zu Erwachsenen!
  • Alles ist erlaubt, wenn du glaubst in Gefahr zu sein.
  • Niemand hat das Recht dir Angst zu machen.
  • Es gibt gute und schlechte Geheimnisse. Hilfeholen ist kein Petzen!
  • Wenn dir jemand etwas schenkt, musst du dafür nichts tun.

(aus Informationen und Tipps für Mädchen und Jungen, Eltern und anderen Erwachsenen zum Schutz vor sexuellem Missbrauch – Zartbitter, Köln)

In der praktischen Umsetzung bedeutet dieses:

  • Wir gehen situativ auf Fragen der Kinder ein und beantworten diese neutral und natürlich. Die Gesprächsatmosphäre ist geprägt von Sicherheit und Geborgenheit.
  • Wir sind Vorbilder für unsere Kinder und gehen in Sprache und Gefühlsregungen ehrlich und authentisch mit einander um.
  • Wir setzen Materialien wie Bücher, Geschichten , Sport, Musik und Tanz ein, um den Kindern vielfältige Körper, und Sinneserfahrungen zu ermöglichen.
  • Doktorspiele als Zeichen der Neugierde der Kinder am eigenen und anderen Geschlecht, sind zulässig, solange die persönliche Intimsphäre des Einzelnen hierbei nicht verletzt wird.
  • Wir wahren die Intimsphäre der Kinder (z.B. in der Wickelsituation, beim Toilettengang, beim Umkleiden).
  • In der Öffentlichkeitsarbeit mit Eltern, Familie und anderweitig beteiligten Institutionen gehen wir mit dem Thema Sexualerziehung achtsam um.
     

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